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Punktehamstern im Erzgebirsch


17. Dezember 2014 – 18. Spieltag

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen – respektive der Hamster. Mit dem 1:0 in Aue hamstert der Club den dritten Dreier in Folge ein. Zum Lohn klettert der FCN im Erzgebirge wieder einen Tabellenplatz nach oben. Mit breiter rot-schwarzer Brust geht’s jetzt ins Franken-Derby. Es kribbelt bereits mächtig.

Auftakt der Rückrunde und rein in die englische Woche. Innerhalb von vier Tagen steht das zweite Auswärtsspiel an und noch vor einer Woche hatte mich bei dem Gedanken daran das nackte Grausen gepackt. Doch es geschehen noch Zeichen und Wunder: Der Club fährt binnen weniger Tage den zweiten Auswärtssieg ein. Am Schluss zwar glücklich, aber in Summe nicht unverdient.

Es ist schon eine Ironie des Schicksals, dass Sylvestr an seiner alten Wirkungsstätte trifft und wie im Hinspiel den 1:0-Siegtreffer fabelhaft erzielt hat. Er reift inzwischen nach seinem siebten Treffer auch in Nürnberg zu einem Goalgetter heran.

Die ausführliche Spielanalyse dieser temporeichen und unterhaltsamen Begegnung gibt’s bei kicker online.

Der Ruhmreiche hat sich wahrlich mal mit Ruhm bekleckert – hat er doch hintereinander drei Sechs-Punkte-Spiele gegen Sechzig, Aalen und Aue gewonnen. Zum Lohn setzen wir uns mit 26 Punkten deutlich von der Abstiegszone ab. Haben in der Tabelle endlich wieder die Fürther überholt und stehen auf dem achten Platz.

Vorzeichen stehen gut

Das Franken-Derby könnte zu keinem besseren Zeitpunkt anstehen: Der Club hat nach dem Trainerwechsel gerade einen Lauf und stabilisiert sich, es sitzt ausnahmsweise mal kein Clubberer eine Rotsperre ab und gleichzeitig zeigt die Formkurve der Greuther seit Wochen nach unten.

Jedoch sollte niemand glauben, dass der Heimsieg schon feststeht. Dafür hat der FCN die letzten Spiele gegen den fränkischen Rivalen zu oft verkackt. Wer überheblich in dieses Spiel reingeht, hat schon verloren! Aber die Vorzeichen für ein rot-schwarzes Erfolgserlebnis stehen ziemlich gut.

Außerdem hat der Club beide Derby-Heimspiele gegen Ingolstadt und Sechzig verdient gewonnen – da würde ein Sieg gegen die grün-weißen Westvorstädter diese Serie perfekt abrunden.

Hinspiel-Scharte auswetzen

Denn es gilt immer noch, die Scharte aus der bitteren 1:5-Hinspielpleite auszuwetzen. Ich wünsche mir ein Feuerwerk und dass es lichterloh brennt! Aber bitte nur im Strafraum der Fürther und nicht auf den Rängen. Die hässlichen Szenen und Pyrotechnik-Entgleisungen vom Hinspiel will ich nicht mehr erleben. Das dürfte die breite Mehrheit im fast ausverkauften Frankenstadion ähnlich sehen.

Mit Respekt voreinander und fair das Derby spielen, drei Punkte kassieren und dann mit breitem Grinsen Weihnachten feiern und in die Winterpause gehen. Ich bin heiß und freue mich auf den morgigen Stadionbesuch – natürlich mit Orakel.

Auf ein stimmungsvoll prickelndes, intensives, aber friedliches 258. Franken-Derby.

Auf geht’s Nürnberg, kämpfen und siegen!

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