Ein Kommentar

Vertrauen in den Underdog


16. Oktober 2018 – Ergebnis Stimmungsbarometer:

Knapp vier Wochen konntet ihr euch an meiner Umfrage beteiligen, wie die Bundesliga-Saison für den Club laufen wird: Zwei Heimsiege und zwei deftige Auswärtsklatschen gab‘s für den FCN in diesem Zeitraum. Das Umfrageergebnis stimmt trotzdem zuversichtlich – Clubberer sind eben Kummer gewohnt.

Insgesamt 220 Leser haben sich an meiner Umfrage beteiligt. Das Ergebnis ist zwar statistisch nicht repräsentativ, ergibt aber zumindest ein interessantes Stimmungsbarometer.

 

Zuversicht überwiegt

Überraschenderweise – und irgendwie so gar nicht typisch fränkisch – sind 70 Prozent richtig zuversichtlich gestimmt und der Meinung: „Wir haben uns gut verstärkt und packen den Klassenerhalt“ sowie „Teamgeist und Fans als Faustpfand für Erfolg“.

Weitere 11 Prozent wollen in dieser Saison Spaß haben und scheren sich nur bedingt um die Tabelle und weitere 8 Prozent sehen im Club das Überraschungsteam der Saison.

Also wenn es nach den Fans geht, dann kann sich der Ruhmreiche auf eine weitere Spielzeit in der Bundesliga einstellen. Ein insgesamt doch überraschendes Stimmungsbild, das sich auch durch die zwei denkwürdigen Pleiten in Dortmund und Leipzig nicht nachhaltig hat stören lassen.

Ruhe im Umfeld bewahren

Gut so. Denn der Club wird in dieser noch langen Saison vor allem die Ruhe im Umfeld benötigen, um sich auf die eigentliche Aufgabe zu konzentrieren: Genügend Punkte zu sammeln, damit die Mission Klassenerhalt 2019 gelingen kann.

Da kann es nur hilfreich sein, wenn nach desaströsen Auftritten in der Fremde auch nicht gleich alles in Frage gestellt und vorzeitig das Abstiegsglöckchen geläutet wird. Keiner sollte vergessen, wo die Mannschaft herkommt und dass sie bisher kaum über Erstligaerfahrung verfügt. Rückschläge und niederschmetternde Ergebnisse sind daher fast zwangsläufig vorprogrammiert – auch wenn es schmerzt.

Ja, Himmel und Hölle liegen beim FCN eben sehr nahe beieinander. Aber es wird darauf ankommen, wie oft der Club sich wieder aufrappeln, aus Fehlern lernen und eine Trotzreaktion zeigen kann. Bisher liegen wir doch eigentlich ganz ordentlich im Soll – 27 Spiele bleiben noch als Chance, cleverer und abgezockter zu werden.

Notfalls halten wir eben die Klasse gemäß der alten Binsenweisheit:

„Daham gwinna und auswärds ab und zu a Püngdla.“

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Ein Kommentar zu “Vertrauen in den Underdog

  1. […] Vertrauen in den Underdog […]

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